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Herbst-Sitzung Rom, 9.-10. Oktober 2000 |
Nach einem Jahr des Bestehens kann man sagen, daß sich die "Eigentums-Gruppe" gut zu entwickeln scheint. Die drei dazugehörenden Mitbrüder haben sich besser kennengelernt und wissen um ihre Stärken, was der Gruppe zu einer guten Dynamik verhilft. In der Etat-Zeit ist es wichtig für die "Eigentums-Gruppe", zusammenzukommen, damit wir in der Lage sind, sie um ihre Meinung zu Vorschlägen für spezielle Projekte zu bitten wie auch um die Prüfung der Anträge, die in das Büro gekommen sind. Diese Anträge kommen in versiegelten Umschlägen an und werden während einem gesonderten Treffen einige Tage vor dem Treffen der "Eigentums-Gruppe" in Anwesenheit der Guardiäne und der örtlichen Ökonome geöffnet. Auf diese Weise hoffen wir, Transparenz und Vertrauen zwischen dem Büro des Generalökonoms und den verschiedenen dem Generalminister direkt unterstehenden Häusern zu optimieren. Die Öffnung der Umschläge einige Zeit voran der Ankunft der "Eigentumsgruppe" gibt uns auch die Möglichkeit, alle Punkte in den Anträgen zu klären, die einer Diskussion zu bedürfen scheinen. Die "Eigentums-Gruppe" prüft die Anträge und Vorschläge und gibt ihre Bewertung und Empfehlungen. Dieses erlaubt uns zumindest ein gewisses Maß an Sicherheit, das die vorgeschlagen Arbeiten und die geforderten Preise vernünftig sind und mit den aktuellen Normen und Marktwerten übereinstimmen. Diese Gruppe gestattet uns auch, objektiv die Arbeit der Experten zu bewerten , die unserem Büro das ganze Jahr über helfen .
![]() (Bild der "Eigentums-Gruppe": Hier handelt Fr. Pino (Vize-Generalökonom) als Sekretär bei der Diskussion der Arbeit dieses Jahres durch (von links nach rechts) Fr. Giuseppe Bertuzzi, Fr. Emanuele Cerruti und Fr. Francesco Rossi)
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| Projektplanung
Es gibt eine Reihe von Projekten für das Jahr 2001. Ein Projekt aber scheint von besonderer Wichtigkeit zu sein. Im Frühjahr wurde es offensichtlich, dass viel Zeit für das Reagieren auf dringende Probleme verwandt wird, die in den verschiedenen Häusern auftreten. Während der Besprechung dieser Situation schlug die Gruppe einen anderen Zugang zu unserer Arbeit vor. Auf Vorschlag der "Eigentums-Gruppe" wurde ein Team örtlicher Spezialisten zusammengerufen , um eine einleitende Bewertung des tatsächlichen Zustandes unseres Eigentums bereitzustellen. Sie trafen mit sich mit denen, die verantwortlich sind unsere Häuser und die dort wohnen, um -wenn möglich - von ihnen Kopien von Dokumentationen zu erhalten ,und mit ihnen direkt zu besprechen, welche konkreten Dinge wirklich Anlaß zur Sorge bieten. Im Blick auf den Vorschlag der "Eigentums-Gruppe" gingen die Spezialisten über diese Informationen, die sie von den sehr kooperativen Mitbrüdern erhielten, hinaus und prüften die Häuser auch dahingehend, ob sie mit gegenwärtigen Europäischen Normen übereinstimmen , so z.B. Elektrizität, Leitungen, Heizung und Sicherheit. Nachdem die "Eigentums-Gruppe" einen ersten Bericht von über sechzig Seiten erhalten und studiert hatte, empfahl sie, den Arbeiten und Kosten der nächsten Phase zuzustimmen. Dies würde bedeuten, dass jeder Aspekt des Berichtes detaillierter betrachtet werden würde und Vorschläge zur Priorität künftiger Arbeiten gemacht werden, inkl. der Weise, wie sie aufgeführt werden sollten und der Kosten, die entstehen werden. Diese zweite Phase der Arbeit des Expertenteams würde bis nächsten Sommer dauern und uns befähigen, mit der Planung einiger sehr wichtiger Projekte für den Etat 2002 zu beginnen. Das Projekt ist wichtig, weil es uns eine Perspektive geben wird, worauf wir schauen müssen und wie wir entsprechend handeln. Es wird uns einen Weg zeigen, dem in den letzten Jahren dieses Sexenniums und darüber hinaus gefolgt werden kann. Diese Kontinuität wird helfen, die Frustration zu meiden in Bezug auf das Anfangen einer neuen Periode, ohne zu wissen, was vorher war und was auf kommen wird. Ein anderer wichtiger Aspekt ist , dass dieses Projekt uns auch technische Archive bereitstellen wird. In einigen Fällen sind wir fähig nicht gewesen , bestimmte Dokumente und Pläne zusammenzubekommen. Nachdem diese Arbeit getan ist, werden wir einen ganzen Satz von Kopien und anderer Information in Händen halten, die das Leben viel leichter machen, wenn man in einer Situation eingreifen muss. Wir haben keine Illusionen, dass wir alle Überraschungen immer vermeiden können, die mit Gebäuden einhergehen. Dieses Projekt wird uns jedoch die Gelegenheit zu einer besseren Planung unserer Arbeiten geben und den kostspieligen Fehler zu vermeiden helfen, daß ein Projekt begonnen wird ohne sich der verschiedenen Aspekte, die es mit sich bringt, bewußt zu sein. Es wäre in etwa so, wie wenn eine Strasse geöffnet werden, weil entdeckt worden ist, dass die Wasserrohre nicht mehr in Ordnung waren. Diese müssen erneuert werden und die Strasse wird geöffnet und geflickt. Dann muss das Elektrizität-Werk neue Leitungen verlegen und die Strasse wird wieder geöffnet, usw. Von daher ist es einsichtig, wie uns diese drei Mitbrüder mit ihrem Wissen helfen, die Arbeit der dem Generalminister direkt unterstehenden Häuser besser zu organisieren. Wir danken ihnen für ihre grossherzige Verfügbarkeit. |
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