Das Generaldefinitorium hat eine Handreichung zusammengestellt, die die
Prioritäten für das Sexennium 1997-2003 enthält. Diese
möchte, unter Berücksichtigung der Kapitelsbeschlüsse, ein
Instrument der Animation für das persönliche Leben und für
das Leben der Gemeinschaften sein, auf der lokalen wie der provinzialen
Ebene, und zwar durch jene Optionen, die für das franziskanische
Charisma entscheidend sind. Um dieses Ziel zu erreichen, muß die
Handreichung in einer Haltung der Meditation und des persönlichen
Gebets erschlossen werden, bevor sie in den Gemeinschaften diskutiert wird.
"Gerade heute morgen erreichte uns die Nachricht, daß gestern abend
in Kigala in Ruanda vor der Kirche der Heiligen Familie ein Missionar des
Minderbrü-derordens ermordet wurde, und zwar P. Vjeko Curic. Er ist
ein weiteres Opfer in der langen Reihe von Missionaren, die ihre Liebe zu
Christus und zum afrikanischen Volk mit der Hingabe ihres Lebens bezeugt
haben", so verkündete Johannes Paul II. zum Angelus des 1. Februar auf
dem Petersplatz. Fr. Vjeko, von kroatisch-bosnischer Abstammung und seit
1983 Missionar in Afrika, wurde von 8 Pistolenschüssen getroffen.
Die Beerdigung fand am 3. Februar statt, unter dem Vorsitz des
Apostolischen Nuntius in Ruanda, Mons. Janusz Juliusz. Mit der gesamten
Bischofs-Konferenz von Ruanda zelebrierten 136 Priester. Vertreten waren
auch die in Ruanda wirkenden männlichen und weiblichen Ordensleute,
zusammen mit etwa dreißig Minderbrüdern, unter ihnen der
Generalminister, Fr. Giacomo Bini, und der Generaldefinitor für Afrika
und den Vorderen Orient, Fr. Peter Williams. Zu den Teilnehmern
zählten auch der Premierminister und andere Angehörige der
Regierung, außerdem eine gewaltige Menge von Christen. Fr. Vjeko
wurde in Kivumu beerdigt, in der Kirche, die er erbaut hatte und in der er
Pfarrer gewesen war.
Am Ende der Liturgie richtete der Generalminister folgenden Appell an die
Anwesenden: "Im Namen der ganzen Franziskanischen Familie möchte ich
allen Ruandern von ganzem Herzen einen besonderen Wunsch mitgeben:
laßt euch von Christus versöhnen! Laßt zu, daß der
Herr euch seinen Frieden schenkt, und zwar den Frieden und die
Versöhnung, für die Vjeko sein Leben hingegeben hat!"
Der Generalminister hat die Präsidenten der Konferenzen zu einer
Versammlung vom 17. bis 23. Mai in die Generalkurie eingeladen, "um die
Beschlüsse des Generalkapitels zu verwirklichen und im Austausch von
Perspektiven und Projekten die Gemeinschaft des Ordens zu stärken".
Die zur Behandlung anstehenden Fragen betreffen die Revision der
Strukturen, die Ökonomie, die Verwirklichung der Prioritäten und
die ständige Fortbildung. Auf Vorschlag der Präsidenten
können weitere Themen Berücksichtigung finden. Mit der
Vorbereitung dieses Treffens und der Ausformulierung der Tagesordnung und
der Arbeitsmethode wurden die Generaldefinitoren Fr. Sean Collins und Fr.
Peter Williams sowie Fr. Oscar Ante (Philippinen/ FCAO) und Fr. Fedele
Pradella (Italien/ COMPI) betraut.
Das Generaldefinitorium hat in seiner Dezember-Sitzung folgende Brüder
zu Mitgliedern der Internationalen Finanzkommission (CIRE) ernannt: Fr.
James Rempe (Provinz vom Hlgst. Herzen, USA), Fr. Alvaro Rosatelli (Provinz
vom hl. Jakob von der Mark, Italien), Fr. Georg Scholles (Provinz von den
Hll. Drei Königen, Deutschland). Die anderen beiden Mitglieder werden
auf Vorschlag der Präsidenten der Konferenzen gewählt.
Vier Brüder der irischen Provinz leben in einer Wohnung im Zentrum von
Belfast. Ihre Absicht ist es, eine brüderliche und betende
Präsenz unter den Menschen zu errichten. In Nordirland herrscht zur
Zeit Waffenruhe, und die Politiker aller Parteien sind darum bemüht,
diesem Waffenstillstand Dauerhaftigkeit zu verleihen. Die Brüder
setzen sich beim Klerus der verschiedenen Konfessionen und bei den lokalen
Politikern für den Dialog und die Versöhnung ein. Vor kurzem fand
ein Treffen der Provinz-Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in
Belfast statt, auf dem diese mit den politischen "Loyalists" (den
Unionisten) zusammenkam und der Stadtverwaltung einen Besuch machte, um mit
Alban Maginness, dem ersten katholischen Bürgermeister von Belfast, zu
sprechen. In Rossnowlagh, Donegal, im Nordwesten der Republik, wurde ein
Zentrum für Frieden und Versöhnung gegründet, das von
zahlreichen Menschen aus allen Teilen Irlands aufgesucht wird. Die hier
lebenden Brüder versuchen, sie zu einem dauerhaften Frieden zu
führen, indem sie ihnen helfen, die Gegenwart Gottes und die
erneuernde Kraft der stillen Schönheit des Meeres von Donegal zu
genießen.
Mit dem Edikt vom 21. November 1997 erklärte der Erzbischof von
Valencia, Mons. Agustín García-Gasco Vicente, offiziell seine
Absicht, das ihm von der Franziskanerprovinz von Valencia, Aragón
und den Balearen vorgelegte Gesuch anzunehmen und den kanonischen
Prozeß für die Untersuchung des vermutlichen Martyriums weiterer
36 Minderbrüder der besagten Provinz einzuleiten, die, angeführt
vom Provinzialminister, Fr. Ricardo Pelufo Esteve, während der
spanischen Verfolgung der Jahre 1936-1939 starben. Damit steigt die Zahl
der spanischen Franziskaner-Märtyrer, die in diesem Jahrhundert
gestorben sind, auf 252. Die Provinz Valencia führt auch gerade den
Prozeß über das vermutliche Martyrium der Diener Gottes Pascual
Fortuño Almela und seiner drei Gefährten, die 1936 für den
Glauben starben.
Im Auftrag der Provinziäle der MEFRA veranstaltet die Bayerische
Provinz vom hl. Antonius auch in diesem Jahr wieder Intensivsprachkurse
für Brüder, die die deutsche Sprache erlernen und die deutsche
Kultur kennenlernen möchten.
Das Generaldefinitorium hat in der Sitzung vom 14. November 1997
beschlossen, zum 1. Januar 1998 ein Juristisches Büro an der
Generalkurie einzurichten. Das neue Büro übernimmt den
Aufgabenbereich und die Koordination der Juristischen Kommission, der
Kommission für Rekurse sowie der Kommission für die Revision der
Pekuliar- und Partikularstatuten. Es dient den Büros der Generalkurie,
zum Studium der Probleme und zur Beratung, wie man, unter dem zivil- und
kirchenrechtlichen Aspekt, bei den eingereichten Anfragen vorgehen soll.
Zum Leiter des neuen Juristischen Büros ernannte das Generaldefinitorium Fr. Andrea Boni, emeritierter Professor des PAA aus der Provi
nz vom Heiligsten Herzen Mariens (Genua/Italien).
Die Provinz Mariä Himmelfahrt von Mostar liegt in der Republik
Bosnien-Herzegowina. Ihr Lebensraum und Wirkungskreis ist die Diözese
Mostar, abgesehen von einem Haus in Zagreb, dem Sitz des Juniorates. Die
Provinz zählt 238 Mitglieder, bei einem Durchschnittsalter von unter
50, von denen 43 in Kroatien, Deutschland, der Schweiz, Österreich,
Albanien und Italien, 37 in Kanada und den USA, wo die Provinz eine
Kustodie besitzt mit Sitz in Chicago, und 7 in Afrika leben. Etliche
Brüder sind promoviert und viele sprechen außer Kroatisch eine
oder mehrere Fremdsprachen. Die schmerzlichen Begebenheiten der letzten
Jahre, die "Last" der Vergangenheit, das Konzept der Ausbildung und der
Pastoral, die sich fast ausschließlich auf die Pfarreien
konzentrieren, haben zutiefst das Leben der Brüder, der Gemeinschaften
und der Provinz geprägt. Der Generalvikar, Fr. Stefan Ottenbreit, und
die Generaldefinitoren, Fr. Kapistran Martzall und Fr. Peter Schorr, waren
vom 17. November bis zum 7. Dezember zu Besuch in der Provinz. Ihr Ziel war
es, persönlich mit den Brüdern zusammenzukommen, um ihnen bei der
Druchführung des Dekretes "Romanis Pontificibus" zu helfen und mit
ihnen Vorschläge zum Zwecke der Normalisierung der "Strukturen" zu
erarbeiten, damit der Provinz ein neues Leben ermöglicht wird. Konkret
begann und schloß der Besuch mit einem Treffen mit dem Definitorium
der Provinz. Ersteres diente dazu, eine Erklärung zu verfassen, die
den einzelnen Brüdern zur Unterschrift vorgelegt werden sollte, mit
den Entscheidungen des Generalkapitels und der Verpflichtung, das Dekret im
Gehorsam zum Papst und zum Generalminister durchzuführen. Das zweite
diente einer Auswertung des Besuchs und der Gespräche mit den
Brüdern. Zwischen dem ersten und dem zweiten Treffen fanden 182
Gespräche mit einzelnen Brüdern oder Gruppen von Brüdern
statt (auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz), die jeweils
mit einem Hauskapitel abgeschlossen wurden. Aus den Gesprächen und der
von den Brüdern unterschriebenen Erklärung geht eindeutig hervor,
daß eine große und solide Mehrheit die Lösung der
gegenwärtigen Probleme erwünscht und anstrebt, besonders die
Durchführung des Dekretes "Romanis Pontificibus".
Dank der Einladung von Kard. Kazimierz Swiatek, Erzbischof von
Minsk-Mohilev, sind die Franziskaner nach vielen Jahren unlängst an
das Heiligtum der Madonna von Budslav zurückgekehrt, das über
viele Jahrhunderte ein bedeutendes spirituelles Zentrum für ganz
Weißrußland war. Im Augenblick leben dort zwei Mitbrüder:
Fr. Leonard und Fr. Alojzy, die zur Provinz von der Unbefleckten
Empfängnis in Polen gehören. Die Kirche von Budslav ist
während der langen Zeit der kommunistischen Verfolgung stark
beschädigt worden und bedarf einer gründlichen Restaurierung; der
Konvent ist in einer Baracke untergebracht. Trotzdem ermutigen sich die
Brüder gegenseitig und treffen Vorkehrungen für das zweite Fest
der Madonna von Budslav (2. Juli), das in diesem Jahr besonders feierlich
gestaltet wird, weil das wunderbare Gnadenbild der Muttergottes mit den
päpstlichen Kronen geschmückt werden soll.
Vom 21. bis 26. Juli 1997 hat die Provinz der Heiligen Märtyrer von
Korea mit einem Mattenkapitel den 60. Jahrestag ihrer Präsenz in
diesem Land gefeiert, woran 126 Brüder teilnahmen. Außerdem fand
vom 29. September bis 2. Oktober ein Kurs über franziskanische
Spiritualität statt, der der ganzen franziskanischen Familie Koreas
offenstand. Daran nahmen 280 Personen teil. Hauptreferent war Fr. Charles
Finnegan, von der Provinz vom Hlgst. Namen (USA). Der Kurs soll in Englisch
und in Koreanisch veröffentlicht werden. Am 3. Oktober wurde in Seoul
die Dankmesse zum Jubiläum gefeiert unter Beteiligung von 1.500
Personen. Nach der Messe wurde eine historische Ausstellung über das
Engagement der Provinz in diesen 60 Jahren eröffnet. Für die
nächsten Treffen ist das Studium des Dokumentes "Zwischen Erinnerung
und Prophetie" geplant, das Fr. Silvester Shim ins Koreanische
übersetzt hat. Die koreanische Provinz hat bereits damit begonnen,
Missionare zu entsenden. Außer Fr. Diego Kim, seit einigen Jahren in
Kasachstan, wird Fr. Francis Yun als Kaplan für die Koreaner nach
Japan gehen und Fr. Stefan Shin wird die Leprakranken in Südchina
betreuen. Zwei weitere koreanische Brüder leben im Heiligen Land.
Das Generalkapitel von Assisi hat eine Revision der Strukturen des Ordens
verlangt. Zur Vorbereitung dieser Revision und zur Einberufung der
Internationalen Kommission hat das Definitorium eine kleine Kommission
benannt, die aus folgenden Brüdern besteht: Fr. Peter Williams
(Generaldefinitor), Fr. Romain Mailleux (Provinz von den Drei
Gefährten, ehem. Generalvikar), Fr. Hermann Punsmann (Provinz vom Hl.
Kreuz/Saxonia und Professor am PAA), Fr. Joseph Chinnici (Provinz von der
hl. Barbara, USA) sowie dem Generalsekretär, Fr. Pierantonio Norcini.
Diese Kommission wird einen kleinen Leitfaden erstellen, einerseits
für die Behandlung des Fragenkomplexes, andererseits zur Erleichterung
der Arbeit bei der Versammlung der Präsidenten.
Pater Georgiy Ziablitsev, orthodoxer Priester und Beauftragter für die
Beziehungen zur katholischen Kirche in der Abteilung für
ausländische Beziehungen des Patriarchats Moskau, wurde ermordet in
seiner Wohnung aufgefunden. Ihm verdankt der Orden zum großen Teil
die guten Beziehungen zum Patriarchat Moskau. Insbesondere war er der
Leiter der Delegation von Brüdern und Schwestern, die 1994 einige
russische Klöster besuchten. Im Februar 1997 leitete er die Delegation
von russischen Mönchen, die die franziskanischen Heiligtümer in
Italien besucht haben. Vom 13. bis 16. September war er Gast des Konventes
S. Francesco della Vigna in Venedig. Er war ein Mensch, der zutiefst vom
ökumenischen Dialog überzeugt war.
"Ausgehend vom Kapitelsdokument haben wir, zusammen mit dem Definitorium,
einige Prioritäten erstellt, die unser Wirken in den nächsten
Jahren bestimmen sollen.
Am 16. Dezember hat Johannes Paul II. das Generaldefinitorium empfangen.
Nach dem Grußwort des Generalministers wandte sich der Papst mit
herzlichen Worten des Dankes und der Ermahnung an die Brüder. Daraus
zitieren wir zwei Gedanken: "Eure Anwesenheit bietet mir die willkommene
Gelegenheit, Euren überall in der Welt verbreiteten Mitbrüdern
meine ganze Dankbarkeit auszusprechen für den großzügigen
und fruchtbaren Einsatz der Treue zu Christus und der aktiven
Evangelisierung. Euer überaus geschätztes apostolisches Wirken
ist in verschiedener Hinsicht auf die besondere Sorge für die Armen
und die weniger Begünstigten ausgerichtet, wobei Ihr den
Fußspuren Eures heiligen Ordensgründers folgt ... Aufmerksam
für die Zeichen der Zeit wollt Ihr jedem Aufruf zur Steigerung der
Begeisterung und der Generosität Eures Dienstes an der Kirche in
großer, unveränderter Treue zum Geist des Anfangs folgen. Durch
die Annahme dessen, was der Geist des Herrn Euch eingibt, wollt Ihr Euch -
in dynamischer Fortsetzung Eurer wahren Tradition - für die
Erwartungen und Herausforderungen der Gegenwart öffnen, um dabei zu
sein, wenn es darum geht, die Menschen zum Herrn zu führen, der kommt".
Am 10. Januar empfingen der Generalminister und die Gemeinschaft der Kurie
Mons. Marco Dino Brogi, der von Johannes Paul II. am Hochfest der Epiphanie
zum Bischof geweiht worden ist. Mons. Brogi leitete die Vesper und nahm am
Abendessen teil. Der neue Titular-Erzbischof von Cittàducale, der
zum Apostolischen Nuntius für den Sudan und zum Apostolischen
Delegaten für Somalia ernannt wurde, ist am 12. März 1932 in
Alexandria in Ägypten geboren. 1956 trat er in den Orden ein, und zwar
in die toskanische Provinz. Er erwarb dann am Pontificio Istituto Orientale
in Rom den Doktortitel in Kirchenrecht. Nach Ägypten
zurückgekehrt, versah er einige Jahre den Dienst der
Lehrtätigkeit in den Ausbildungshäusern des Ordens. 1973 erhielt
er einen Ruf nach Rom an die Kongregation für die Ostkirchen, deren
Bürovorsteher (1984) und anschließend Sub-Sekretär (1991)
er wurde. Außerdem setzte er seine Lehrtätigkeit in Kirchenrecht
sowohl am Antonianum (von 1974 bis heute) als auch am Pontificio Istituto
Orientale (von 1983 bis 1997) fort. Er ist Verfasser von zahlreichen
Studien über das Ostkirchenrecht. Außer Italienisch spricht er
Französisch, Englisch und Arabisch.
Mistici Francescani (Secolo XIV), AA.VV., Edizioni Francescane,
Mailand 1997. 1134 S. Zweiter Band der Reihe Mistici Francescani, besorgt
vom Movimento Francescano Italiano, der sich den Autoren und Zeugen des 14.
Jahrhunderts widmet. Der mit umfangreichen Einführungen sowie einem
Namens- und Sachverzeichnis versehene Band möchte Originaltexte
anbieten, die dem Wissenschaftler wie dem breiteren Publikum die
Möglichkeit geben, sich direkt den Zeugen der vielfältigen
Gotteserfahrung zu nähern.
fr. Vjeko Curic Märtyrer in
Ruanda
Kongreß der Präsidenten der
Konferenzen
Termine des Generalministers
Die Neue CIRE
Große und kleine
Neuigkeiten
Irland Franziskaner für den
Frieden
252 spanische
Franziskaner-Missionare
Sommersprachkurs Deutsch
Termin: 1. Juli bis 15. August 1998.
Die Kurse sind kostenlos und die Brüder werden, in kleinen
internationalen Gruppen, in unseren Konventen untergebracht.
Die Bedingungen: Die Anmeldungen zum Kurs müssen durch die jeweiligen
Provinziäle erfolgen; die Kandidaten müssen vom ersten bis zum
letzten Tag am Kurs teilnehmen; die Wahl des geeigneten Kurses
(Anfänger oder Fortgeschrittene) findet nach einem Sprachtest statt;
Anmeldungen bis zum 15. Mai 1998 (Anmeldeschluß!) an: Fr. Franz
Gruber St. Anna-Straße, 19, D-80538 München. Tel.
+49.89.211.260 Fax +49.89.211.26.161.
Neues Büro
Mostar Brüderlicher Besuch aus
besonderem Anlaß
Minderbrüder in
Weißrußland
Darüber hinaus sind unsere Brüder in der Stadt Sluck
präsent, wo sie den Konvent und die dem heiligen Antonius von Padua
geweihte Kirche gebaut haben. Derzeit versehen drei Brüder aus der
Provinz Mariä Himmelfahrt in Polen dort ihren Dienst: Fr. Aleksy
(Guardian und Pfarrer), Fr. Kosma und Fr. Cherubin. Im letzten Jahr
mußte Fr. Sobieslaw wegen einer schweren Krankheit in seine Provinz
zurückkehren. Jeden Sonntag leisten die Brüder auch in den
Nachbardörfern, an insgesamt sieben Orten, pastorale Dienste. Zu
dieser Gemeinschaft zählt auch Fr. Ptolomeusz, der die Katholiken in
Smolensk in Rußland betreut.
Korea 60 Jahre Franziskaner
Neuer Provinzial
Revision der Strukturen
Wir haben einen Freund verloren
General-Visitatoren
Gedanken des Generalminister
- Wir sind davon überzeugt, daß die Lebensform, die Franziskus
offenbart wurde, nur dann möglich ist und Sinn hat, wenn sie aus einem
leidenschaftlichen Dialog mit Gott erwächst: daher haben wir, auch
angeregt von der Botschaft Ihrer Heiligkeit an das Kapitel, die
kontemplative Dimension unserer Berufung an die erste Stelle gerückt,
in der Überzeugung, daß nicht die Wirksamkeit oder die
Quantität unseres Einsatzes das Bewertungskriterium darstellen,
sondern seine Glaubwürdigkeit, die nur ein beständiges Suchen
nach dem Antlitz der Herrn gewährleisten kann.
- Franziskus hat die Einzigartigkeit seiner Berufung erkannt, als "der Herr
ihm Brüder schenkte". Auch wir sind davon überzeugt, daß
unsere Lebensform nur dann eine Bedeutung hat, wenn sie innerhalb einer
Bruderschaft gelebt wird. Die erste Verkündigung des Evangeliums, die
uns aufgetragen ist, besteht darin, zu bezeugen, daß es möglich
ist, als Brüder zu leben, trotz aller Verschiedenheit der
Mentalitäten und der Kulturen. In den letzten 15 Jahren meines Lebens,
die ich als Missionar in Tansania, Ruanda und Kenia verbracht habe, ist mir
bewußt geworden, welchen Stellenwert dieses einfache "Zusammensein"
der Brüder aus verschiedenen Kontinenten für jene Völker
hatte.
- Bei unserer Suche nach Gott und bei unserem Zeugnis vor den Brüdern
müssen wir auch einen besonderen "Stil" pflegen, und zwar den des
Minderseins, der Armut und der Solidarität mit all jenen Brüdern
und Schwestern, die sich in ihren fundamentalen Menschenrechten bedroht
sehen. Eine Solidarität, die sich nicht nur in Worten erschöpft,
sondern sich im Teilen der Leiden und der Entbehrungen, in den Gefahren und
Enttäuschungen ausdrückt.
- Schließlich möchten wir uns auch weiter dafür einsetzen,
uns wieder eine Aufgabe zueigen zu machen, die nach Franziskus eine
ausdrückliche Verpflichtung eines jeden Bruders darstellt: die
Evangelisierung, den missionarischen Antrieb, der all unser Wirken
bestimmen muß, und zwar durch Ausdrucksformen, die den verschiedenen
Situationen am besten entsprechen.
- Es ist klar, daß diese vier Prioritäten ein entsprechendes
Engagement im Ausbildungsbereich erfordern: die Ausbildung ist der
Nährboden, aus dem diese ihr Leben erhalten. Wir spüren
insbesondere die Dringlichkeit einer wirklich ständigen Weiterbildung,
die uns dabei hilft, die Gefahren von Gewohnheit und Routine zu
überwinden."
Aus dem Grußwort des Ministers beim Treffen des Generaldefinitoriums
mit Papst Johannes Paul II. am 16.12.1997.
Der Papst
an die Minderbrüder
Erzbischof und Nuntius für den
Sudan
Änderungen
Neue Brüder
Franziskanische Neuerscheinung
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Your time actually is:
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