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Guatemala, 06.11,1998 An:den Generalminister Giacomo Bini OFM das Generalsekretariat für missionarische Evangelisierung den Generaldefinitor für Lateinamerika die Brüder und Schwestern der Franziskanischen Familie
Liebe Brüder und Schwestern,
Wir, die Franziskanerbrüder der Provinz "Unsere Liebe Frau von Guadalupe in Mittelamerika, möchten Sie teilhaben lassen an unseren Gefühlen voller Schmerz und Leid wegen des Leidens, das uns aufgrund des Wirbelsturmes und tropischen Unwetters "Mitch erfüllt, der die letzten Tage unser Territorium verwüstet hat. Gott sei Dank, geht es den Mitbrüdern und Mitgliedern der franziskanischen Familie körperlich gut. Zugleich sind sie voller Schmerz angesichts des Leidens der Menschen und ganz damit beschäftigt, Hilfen zu organisieren. Von unseren Pfarreien sind am meisten betroffen: neun in Nicaragua, vier in Honduras, vier in El Salvador und fünf in Guatemala. Hier nun eine kurze Übersicht über das verheerende Unglück:
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An dieser Stelle will ich versuchen, Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, was geschehen ist, was derzeit geschieht und was möglicherweise noch geschehen soll. Der Wirbelsturm hat soviel Regen über diese Landstriche abgelassen, daß die zahlreichen Flüsse über die Ufer getreten sind und mit großer Macht tausende von Quadratkilometer überflutet haben. Sie haben hunderte von Brücken mitgerissen und zerstört sowie ganze Dürfer von der Landkarte ausradiert und dazu hunderte Kilometer von Strom - und Telefon leitungen weggerissen. Sie verhindern die Kommunikation mit den großen Städten und der Hauptstadt. Währenddessen haben die Menschen, die ihr nacktes Leben aus tausend Nöten haben retten können, nichts zu essen. Die Wasserquellen sind verseucht. Diejenigen, die versuchen, im Wasser vorwärts zu kommen, um den Platz, an dem sie vom Wasser umschlossen sind, zu verlassen, werden zu Opfern schwerer Verwundungen und von Atem- und Hautkrankheiten. Die, die auf Bäume klettern, setzen sich der Gefahr aus, von giftigen Schlangen gebissen zu werden. In Honduras sind sie sogar noch zusätzlich in Gefahr, auf Antipersonenenminen zu treten, die vor fünfzehn Jahren im Konflikt der Contras gegen Nicaragua gelegt worden sind und die der Wirbelsturm von ihrer Stelle weggespült hat. Es gibt weder Strom noch Medikamente. Alles bricht in sich zusammen, ist verseucht, geht zugrunde. Für einen oder zwei Tage geben und machen die Leute alles, was sie können. Aber nachher? Die Mittel und Interventionen der Miettelamerikanischen Staaten sowie die internationale Hilfe sind nur eine Kleinigkeit angesichts der Notlage. Und dennoch stehen die eigentlichen Probleme noch aus: die Gefahr von Epidemien infolge der Leichname und wegen der Tausenden von verwesenden Viehkadavern und von Kadavern aller Arten von Tieren. Vor allem sind hunderttausende Familien ohne Obdach. Vielleicht werden sich diesen Bereich der Gesundheit und der Wohnungen die Programme des Wiederaufbaus seitens der lokalen Regierungen und der internationen Hilfe am meisten konzentrieren müssen. Ansichts von soviel Leid wende ich mich im namen der ganzen Provinz und des Provinzialministers, der selbst an einem Ort in Honduras eingeschlossen ist und der mich über Telefon darum gebeten hat, mit diesem Aufruf an die Hocherzigkeit der Schwestern und Brüder in der ganzen Welt zu appellieren, damit sie diesen Völkern so rasch und wirksam wie nur irgend möglich helfen. Die, die Ihre Hilfe über uns leiten lassen wollen, können das über foldende Bankverbindungen tun: |
| BANCAFE INTERNATIONAL BANK, LTD Ref. ASOCIACION DE FRAILES FRANCISCANOS OFM. Kto.No. 11392 010062381
an: BARCLAYS BANK PLC.
Bitte informieren Sie unser Provinzialat über den Banktransfer:
Schecks auf den Namen der:
Adresse unseres Postfachs in den USA:
Mit herzlichem Dank! Gott möge Sie segnen! |
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Your time actually is: Your browser-machine: Created / Updated Saturday, November 14, 1998 at 15:08:11 by John Abela ofm for Communications Office - Rome HTML 3.0 compatible Java enabled browser - Best viewed with Netscape at 640x480x67Hz Please fill in our Guestbook Form - Thank you |