Fr. Peter Williams, aus der Provinz von der Unbefleckten Empfängnis (England), ist neuer Generaldefinitor für Afrika anstelle von Fr. Adriano Langa, Neu-Auxiliarbischof von Maputo. Fr. Peter war Privatsekretär von Fr. John Vaughn und im vergangenen Sexennium Gene-raldefinitor für Afrika. Peter Williams, 1946 geboren, 1965 in den Orden eingetreten und 1974 zum Priester geweiht, ist Doktor der Theologie (Löwen) und spricht englisch, französisch und ita-lienisch. Nach dem Generalkapitel kehrte er als Mitarbeiter in der Anfangsausbildung und der ständigen Weiterbildung nach Afrika zurück.
* Der Generalsekretär für Ausbildung und Studien, Fr. José R. Carballo, nahm am 30. Oktober an der offiziellen Eröffnung des Studienjahres im Studienzentrum San Bernardino , Verona (Italien), teil, und zwar mit einem Vortrag zum Thema "Die Studien und unsere Berufung als Minderbrüder".
* Vom 20. bis 22. November hielt der Generalsekretär Tage der ständigen Weiterbildung für die Brüder der Provinz von Palermo (Sizilien) über "Die ständige Weiterbildung: eine Notwendigkeit aus Treue zu unserer Berufung".
* Vom 27. bis 29. November traf sich in der Generalkurie das "Exekutivkomitee für Ausbildungsfragen", bestehend aus den Brüdern des Sekretariates (Fr. José Rodríguez Carballo, Fr. Rubén Tierrablanca und Fr. Ernst Siekierka) und drei Brüdern als Vertretern der Konferenzen: Fr. Benoît Amoussou (Afrika), Fr. Martín Harun (Indonesien) und Fr. Daniel McLellan (USA).
* Vom 1. bis 5. Dezember führte Fr. José R. Carballo eine Animationswoche in der Vize-Provinz von Ägypten durch. Die Themen: Ausbildung und Studien; Schlußdokument des Generalkapitels 1997. * Vom 30. Oktober bis 3. Dezember fand in Ein Karem die erste "Sabbatzeit im Heiligen Land" für die englisch-sprachigen Brüder statt. Die früheren Veranstaltungen dieser Art waren in spanischer, italienischer, polnischer und portugiesischer Sprache. Diese Kurse werden vom Sekretariat für Ausbildung und Studien angeboten.
* Am 20. November verstarb Mons. Fr. Ambrose Papaiah Yeddanapalli, seit Dezember 1963 Bischof von Bellary (Indien) und seit Oktober 1992 emeritiert. Er wurde geboren am 20. August 1914.
* Der Osservatore Romano vom 19.11.97 widmete der Heiligen Agnes von Assisi, deren 800. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, eine Seite.
* In Italien gibt es 174 Klarissenklöster, von denen 113 nach der Klara-Regel, 29 nach der Urban-Regel und 32 nach der Kapuzinischen Observanz leben. In der ganzen Welt gibt es etwa 943 Klöster: 620 in Europa, 216 in Amerika, 64 in Asien, 37 in Afrika und 6 in Ozeanien.
* Mons. Fr. Fernando A. Figueiredo, Bischof von Santo Amaro (Brasilien), wurde zum Mitglied der Kommission für die Schlußbotschaft der Sonderversammlung für Amerika der Bischofssynode ernannt.
* Die Zeitschrift Hermano Francisco der spanischen Franziskanischen Familie (Plaza San Lorenzo 2-B
* 46003 Valencia, Spanien) hat die Nummer 100 erreicht, wozu die Gene-ralminister gratulieren. Die Zeitschrift ist Nachfolgeblatt der 1921 gegründeten "Acción Antoniana". 1977 änderte sie Namen und Inhalt. Seitdem ist Fr. José-Gabriel Francés Domínguez der Redakteur.
* Das Sekretariat für Ausbildung und Studien der Spanisch-Portugiesischen Konferenz hat ab dem 6. November den VI. Kurs für Ausbilder durchgeführt, der sich in diesem Jahr dem Thema "Hilfen zum Verständnis des Ausbildungsdialogs" widmete. Der Kurs fand in Madrid statt.
* Die Versammlung der Union der Lateinamerikanischen Franziskanerkonferenzen (UCLAF) findet vom 20. bis 25. April in Guatemala Stadt (Guatemala) statt. Hauptthema: Die Dokumente "Von der Erinnerung zur Prophetie" und "Von der Erinnerung zur Prophetie: Leitlinien und Vorschläge" (Gene-ralkapitel 97).
* Am 4. Oktober 1997 wurde die Kapelle der Schmerzhaften Gottesmutter im Konvent San Francisco in Cajamarca (Peru) zum Diözesanheiligtum erhoben. Die Franziskaner sind seit den ersten Jahren der Gründung der Stadt in Cajamarca präsent. Am selben Tag widmeten die städtischen Behörden der Schmerzhaften Gottesmutter die "Medaille der Stadt", wobei sie sie als "Königin und Patronin von Cajamarca" anriefen.
* Am 15.7.1997 wurden zwei Skulpturen von Fr. Francesco Gaballo (Prov. Lecce, Italien), jeweils zwei Meter hoch, der Öffentlichkeit übergeben. Sie stellen den Heiligen Ägidius von Taranto und den Diener Gottes, Fr. Giuseppe Ghezzi, dar und schmücken die Fassade der Kirche vom Kinde Jesu in Massafra. Fr. Gaballo ist 85 Jahre alt.
Die Portiunkula - Die kleine, innerhalb der großen Basilika gelegene Kirche der Portiunkula hat durch das Erdbeben keinerlei Schaden genommen. Zu Restaurierungszwecken entfernt wurde das Altarbild, ein Werk des Priesters Ilario aus dem Jahre 1393, das die Verleihung des Ablasses der Vergebung (Portiunkula-Ablaß) darstellt. Transitus-Kapelle - Die Transitus-Kapelle, die die "nackte Erde" enthält, auf der der Hl. Franziskus sterben wollte, ist ebenfalls unversehrt. Nur die Statue des Hl. Franziskus wurde entfernt und in Sicherheit gebracht, ein Werk von Andrea della Robbia, das normalerweise in der Nische hinter dem kleinen Altar steht. Die Madonna - Die große, 7 Meter hohe Statue der Madonna auf der Fassade der Basilika ist am 7. Dezember heruntergeholt und provisorisch neben der Fassade der Basilika aufgestellt worden. Sie wird an ihren Platz zurückkehren, so hofft man, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind. Wiedereröffnung - Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine Angaben über den Beginn der Restaurierungsarbeiten. Man ist immer noch damit beschäftigt, das Gesamtausmaß der Schäden zu analysieren und Operationspläne zu erstellen. Über die Wiedereröffnung der Basilika ist jede Vorhersage zu früh, auch weil sich bis heute das Erdbeben scheinbar noch nicht beruhigt hat. Am 7. Dezember wurde ein großes Zelt für etwa 1.000 Personen auf dem Vorplatz der Basilika in Betrieb genommen, zur Feier der Sonntags- und Festtagsliturgie. Einstweilen treffen sich spontan jeden Abend um 21 Uhr seit Beginn des Erdbebens Gläubige und Mitbrüder auf der Piazza zum Rosenkranzgebet, den Blick zur Portiunkula gewandt, die man durch das geöffnete Portal der Basilika erkennt. Am 7. Dezember hielt der Generalminister, Fr. Giacomo Bini, im großen Zelt eine Gebetswache zur Eröffnung des Jahres des Heiligen Geistes.
schneller zu machen. Zu diesem Zweck wird das Büro einen Brief an die Präsidenten der Konferenzen und an die Provinziäle schreiben mit der Bitte um einen Berichterstatter "vor Ort". Schließlich wäre das Büro sehr dankbar, wenn es in den verschiedenen Regionen des Ordens Mitarbeiter finden und auf schnellem Wege "Material" bekommen könnte: Fax +39-6-684-913-64; E-Mail: comgen@ofm.org
Die nach ihrer Gewichtigkeit klassifizierten Prioritäten, die sich eindeutig aus den Kapitelsdokumenten ergeben, sind folgende: 1. Geist des Gebetes - das kontemplative Leben. 2. Leben in Gemeinschaft - die Bruderschaft. 3. Leben in minoritas und in Armut - Solidarität. 4. Evangelisierung - Mission. Dann gibt es noch eine fünfte Priorität, die Treue zu unserer Berufung selbst verlangt und voraussetzt: die Ausbildung, die die vier genannten Prioritäten umfaßt und sich auf sie bezieht.
(An die General-Visitatoren, November 1997)
* Der Heilige Vater hat Fr. Marco Dino Brogi, aus der toskanischen Provinz, bisher Sub-Sekretär der Kongregation für die Ostkirchen, zum Apostolischen Nuntius im Sudan und zum Apostoli-schen Delegaten in Somalia ernannt und ihm gleichzeitig die Erzbischöfliche Titularkirche von Città Ducale übertragen. * Der Heilige Vater hat am 7.12.97 Fr. Antonio Costa Domingues de Souza, Professor am Antonianum und an der Urbaniana, zum Richter des Kirchengerichts der Vatikanstadt ernannt.
"Erlassen wir den armen Länder die Schulden"
Der OFS und die Junge FG Italiens haben zur Vorbereitung auf das Jubiläum die Initiative gestartet, Unterschriften zugunsten des Schuldenerlasses der Länder der Dritten Welt zu sammeln. Eine ähnliche Aktion könnte auch von den Franziskanern anderer Länder durchgeführt werden, vielleicht unter Anleitung der Komitees für Gerechtigkeit und Frieden der Konferenzen. Hier einige Ausschnitte aus dem Aufruf des italienischen OFS: "Als Mitbeteiligte des Dramas der Menschheit, die einerseits am Reichtum erstickt, andererseits immer mehr vom Egoismus der wenigen zur nichtsgeltenden Masse herabgewürdigt wird, wollen wir die Herausforderung zur Ausrottung der Armut annehmen, indem wir eine veränderte Haltung zu den Gütern anstreben, die es allen ermöglicht, am selben Tisch des Herrn Platz zu finden. Wir wollen unsere Stimme erheben für die Durchsetzung des Schuldenerlasses der Länder der Dritten Welt, als Gegenleistung für den gewaltigen sozio-ökonomischen und ethischen Schuldenberg, den die Industrienationen angehäuft haben. Wir fordern die Abschaffung jedweder Art von Arbeit, bei der die Würde des Menschen mißachtet wird, und bekämpfen die Idee von der Kinderarbeit".
Kontrolle der Entwicklungs-Fonds
Im Dokument "Erlassen wir den armen Ländern die Schulden" des OFS und der Jungen FG Italiens wird neben der an die zuständigen Behörden gerichteten Bitte um Schuldenerlaß für die ärmsten Länder mittels einer unverzüglichen Unterbrechung des perversen Kreislaufs der Verschuldung erneut der Vorschlag unterbreitet, eine Interregierungs-Kommission und eine Kommission von Nicht-Regierungs-Organisationen einzurichten, um Daten über Verwendungszweck und Nutzung der Darlehen zu sammeln, die für Regierungen bewilligt wurden, die im Verdacht der unrechtmäßigen Aneignung stehen; die verbreiteten und wiederholten Verstöße gegen das Recht auf Entwicklung sollen in die Liste der "Verbrechen gegen die Menschheit" aufgenommen und deswegen vom Ständigen Internationalen Gerichtshof verfolgt werden, dessen unverzügliche Einberufung gefordert wird. Schließlich wendet sich das Dokument an das Gericht der Völker mit der Bitte um Einberufung einer Sondersitzung, die einerseits die Verantwortlichkeiten der Regierungen der Länder des Südens hinsichtlich der Verwaltung der öffentlichen Mittel für die Entwicklung, andererseits die Verantwortlichkeiten der Industrieländer des Nordens hin-sichtlich des Verwendungszwecks und der tatsächlichen Nutzung der öffentlichen Gelder zur Entwicklungshilfe überprüfen soll.
Termine des generalministers
2. - 14. Februar tempo forte (Kurie)
22. Februar Maputo (Mosambik), Bischofsweihe von Fr. Adriano Langa
26. - 27. Februar Brüderlicher Besuch in der toskanischen Provinz
Aus dem Sekretariat für Ausbildung und Studien
Seit dem 1. September setzt sich das Generalsekretariat für Ausbildung und Studien aus folgenden Brüdern zusammen: Fr. José Rodríguez Carballo, Ge-neralsekretär (Spanien), Fr. Rubén Tierrablanca (Mexiko) und Fr. Ernst Siekierka (Polen, Vize-Generalsekretäre.
Große und kleine neuigkeiten
* Die Gemeinschaft der Franziskaner in Rom versammelte sich am 16. November mit der akademischen Gemeinschaft des PAA, um das Requiem des unerwartet verstorbenen Fr. Moisés Martínez Peque zu feiern. Neben dem Generalminister nahmen über 200 Priester an der Konzelebration teil. Fr. Moisés wurde am 11. Oktober 1956 in Alcoba de la Ribera, Spanien, geboren. Er war Spezialist für die Theologie des Ehesakramentes und Dozent am PAA sowie Mitarbeiter im Büro für Familienpastoral der Italienischen Bischofskonferenz.
OFM-Bischöfe auf der Synode
An der Bischofssynode für Amerika nahmen folgende Bischöfe aus unserem Orden teil: Kard. Paulo Evaristo Arns, Erzbischof von São Paulo (Brasilien), Kard. Aloisio Lorscheider, Erzbischof von Aparecida (Brasilien), Mons. Cláudio Hummes, Erzbischof von Fortaleza (Brasilien), Mons. Fernando A. Figueiredo, Bischof von Santo Amaro (Brasilien), Mons. Ramón Darío Molina J., Bischof von Montería (Kolumbien), Mons. Roberto Octavio González, Bischof von Corpus Christi (USA), Mons. Manuel Eguiguren Galarraga, Auxiliarbischof von El Beni (Bolivien). Als Auditor nahm auch Fr. Guido Zegarra, Präsident der Lateinamerikanischen Religiosenkonferenz, teil. Am 11. Dezember waren sie vom Generalminister zu einem Treffen mit Mittagessen in der Generalkurie eingeladen.
Hermann Schalück: Präsident der Missio
Der bisherige Generalminister, Fr. Hermann Schalück, wurde von der Deutschen Bischofskonferenz zum Vorsitzenden der Missio ernannt, einer internationalen Missionsorganisation, die sich vor allem um Asien, Ozeanien und Afrika kümmert. Seine Nominierung wurde von der Kongregation der "Propaganda Fide" ratifiziert. Fr. Hermann ist seit dem 1. Januar unter folgender Anschrift zu erreichen: Internationales Katholisches Missionswerk e.V. * Goethestraße 43 * D - 52064 Aachen. Tel. +49/241.7507-00. Fax +49/241.7507-335.
Santa Maria degli Angeli heute
Die Basilika - Der gesamte Gebäudekomplex der Basilika ist als unbenutzbar erklärt worden. Tatsächlich sind zu den wenigen Rissen der vorausgehenden Beben zahlreiche neue, schwere Beschädigungen im Bereich des Querschiffes, rechts und links von der Portiunkula, im Bereich der Bögen und Gewölbe, besonders im linken Seitenschiff, hinzugekommen. Außerdem hat sich die Destabilisierung der alten Fassade verschlimmert. Die Kuppel in Höhe des Tambour hat einen neuen Riß bekommen, ist jedoch stabil. Der Konvent ist zu mehr als der Hälfte als unbenutzbar erklärt worden: zwei Gänge des viereckigen Kreuzganges mit den dazugehörigen Zimmern der Brüder und das darunterliegende Große Refektor sowie das kleine Refektor sind in den tragenden Gewölben beschädigt. Aus ebendiesem Grund waren die Brüder gezwungen, den Konvent zu verlassen, um mit einem Provisorium vorlieb zu nehmen.
Hundert Jahre Leoninische Union
Das Antonianum hat am 21. November 1997 einen Studientag zum 100. Jahrestag der apostolischen Konstitution Papst Leos XIII. (4. Oktober 1897) über die Vereinigung des Ordens der Minderbrüder, bekannt als Leoninische Union, durchgeführt. Zu den Referenten gehörten Fr. Maurice Carmody: "Die vier Grundsätze der Leoninischen Union - Hintergrund und Kontext", und Fr. Romain Mailleux: "Die Gesetzgebung des OFM nach der Leoninischen Union - Reaktionen, Fortschritte, Fragen". Die Provinz des Hl. Cyrillus und des Hl. Methodius, Zagreb, und die Kroatische Akademie der Wissenschaften führten vom 19. bis 29. September 1997 in Nasice ein Symposion über die Gestalt und das Wirken des Fr. Euzebije Fermendzin durch, aus Anlaß seines 100. Todestages. Unter anderem wurde seine Unterstützung der Leoninischen Union mit seinem Beitrag zur Formulierung der "Constitutiones aloysianae" (A. Lauer) und der "Leoninischen" Konstitutionen, mit seiner zwölfmaligen Tätigkeit als Generalvisitator und seiner ausdrücklichen Befürwortung der Vereinigung des Ordens hervorgehoben. Darüber hinaus war er Generaldefinitor (1881-1889) und Geschichtsschreiber des Ordens (1881-1897). Wegen all dieser Arbeit erhielt er großes Lob von Papst Leo XIII. sowie von den Generalministern Fr. Bernardino dal Vago und Fr. Luigi da Parmo. Zur Feier des 100. Jahrestages hat die Spanisch-Portugiesische Konferenz (CONFRES) das Werk von Fr. Maurice Carmody "The Leonine Union of the Order of Friars Minor 1887" in spanischer Übersetzung herausgegeben.
Büro für Kommunikation
Da die Generalvisitatoren auch überprüfen müssen, ob die Kommunikation innerhalb der Provinz funktioniert und ob diese sich den anderen Entitäten und der Generalkurie öffnet, hatte das Büro für Kommunikation die Gelegenheit, den Visitatoren ihr Team (Fr. Luigi Perugini, Fr. Clarêncio Neotti, Fr. Gianfranco Pinto Ostuni, Fr. John Abela), die vom Definitorium zur Verfügung gestellten Mittel, das benutzte "Instrumentarium" (Acta Ordinis, Fraternitas, Internet, Schematismus, Directiones Domorum, Kontakte zur Presse) und die zukünftigen Projekte vorzustellen. Letztere lassen sich folgendermaßen umreißen: sich dem Definitorium, den Sekretariaten und den Büros der Kurie sowie den Konferenzen, den Entitäten und den Brüdern zur Verfügung stellen, damit all diese erfahren, was in unserem Leben und in unserer Arbeit geschieht; Inhalt und Aufmachung der Informationen verbessern; außerhalb des Ordens das konkrete Leben der Brüder und die Werte unserer Spiritualität bekannt machen. Außerdem wird sich das Büro, im Einklang mit den Anfragen des Generalkapitels, insbesondere darum bemühen, Fraternitas "internationaler" und den Nachrichten-Austausch
Studio Beato Duns Scoto
Studio Beato Duns Scoto heißt das neue Interfamiliare Franziskanische Studienhaus für Philosophie und Theologie der Franziskanischen Familie von Kampanien und Lukanien, der über 700 Brüder in drei OFM-Provinzen, zwei Kapuziner-Provinzen und einer Konventualen-Provinz angehören. An der Eröffnung am 13. November 1997 im Konvent Sant'Angelo in Nola nahmen außer dem Bischof von Nola, Mons. Umberto Tramma, und den Provinzialministern der OFM-Generalminister, Fr. Giacomo Bini, und der "Rector Magnificus" des Antonianums, Fr. José Antonio Merino, teil, der einen Vortrag hielt zum Thema Der Christozentrismus im Denken des Seligen Johannes Duns Skotus.
Franziskanische Publikation
Vida y Escritos de San Pedro de Alcantara, bearb. von Fr. Rafael Sanz Valdivieso, Biblioteca de Autores Cristianos, Madrid 1996. 550 S. Erster von vier Bänden über die spanischen Mystiker vom 15. bis 17. Jahrhundert, hrsg. von der Spanischen Provinzialenkonferenz. Der Hl. Petrus von Alcantara lebte von 1499 bis 1562 und war Wegbereiter der sog. Reform der Alkantariner.
Neuer General-Visitator
Der Generalvikar, Fr. Stefan Ottenbreit, ist zum Generalvisitator der Gemeinschaft von Grottaferrata ernannt worden; das Haus untersteht dem Generalminister.
30 Jahre im Dienst der Mission
Die Provinz vom Hl. Antonius in Bayern feierte am 22. November in München den 30. Jahrestag von Fr. Heribert Neumeier als Missionsprokurator und Provinz-Missionssekretär. Die Eucharistiefeier leitete Mons. Fr. Bonifatius Madersbacher, emeritierter Bischof von S. Ignacio de Velasco (Bolivien). Neben dem Provinzial, Fr. Benedikt Grimm, der die Predigt hielt, und zahlreichen Brüdern aus seiner Provinz waren der Generalvikar des Ordens, Fr. Stefan Ottenbreit, und die Generaldefinitoren, Fr. Peter Schorr und Fr. Kapistran Martzall, zugegen.
Konzeptionistinnen: Engagement für die Evangelisierung
Das Kloster der Konzeptionistinnen in Cajamarca (Peru) hat am 30. September 1997 den 250. Jahrestag der Gründung gefeiert. Seit Oktober 1747 waren die Konzeptionistinnen stets an diesem Ort präsent, betreut von den Franziskanern der Provinz vom Hl. Franziskus Solanus. Festteilnehmer waren der Apostolische Nuntius, Mons. Fortunato Baldelli, der Diözesanbischof, Mons. Angel Francisco S. Piorno, der Provinzialminister, Fr. Gregorio P. de Guereñu, sowie zahlreiche Mitbrüder, Diözesanpriester und Vertreter der anderen Klöster der Kontemplativen Schwestern Perus. Der Orden der Franziskanischen Konzeptionistinnen, 1489 von der Heiligen Beatrix von Silva gegründet, hatte eine große Bedeutung für die Evangelisierung einiger Länder Lateinamerikas, wie Peru, Kolumbien, Mexiko und Brasilien.
Reflektion des Generalministers
Die Empfehlungen mit erster Priorität, die an alle Brüder weitergegeben werden sollen, ergeben sich aus einer vom Definitorium für das nächste Sexennium getroffenen Grundsatzentscheidung. Hier die wichtigen Punkte:
RÖMISCHE KURIE
* Der Heilige Vater hat am 19.11.97 den Rücktritt von der Leitung der Diözese Rondonópolis (Brasilien) angenommen, den Mons. Fr. Osório Stoffel, aus der Provinz von der Unbefleckten Empfängnis, in Übereinstimmung mit Can. 401 §1 eingereicht hatte.
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