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"Das Kapitel der Kustodie vom Heiligen Land (CTS) hat den Brüdern folgende praktische Empfehlungen gegeben.
Im persönlichen Bereich Jeder Bruder soll ein Zeugnis für die Armut ablegen, indem er Überfluß, Luxus und Verschwendung vermeidet. Die Brüder sollen öfter die alten und kranken Mitbrüder besuchen.
Auf der Ebene der örtlichen Gemeinschaften In all unseren Gemeinschaften möge man das tägliche Programm überprüfen, um die Anwesenheit der Brüder zu sichern und die Priorität des Gebetes deutlich zu machen, die sich darin zeigt, daß die Brüder wenigstens zweimal am Tag zum Studengebet zusammenkommen. Die Gemeinschaften sollen auch einmal pro Woche ein Schriftgespräch halten.
Die kleinen Gemeinschaften sollen sich einmal im Monat zu einem Einkehrtag treffen. Das Hauskapitel soll Ort des brüderlichen Lebens und der ständigen Weiterbildung sein. Neben den herkömmlichen Aktivitäten des sozialen Apostolates der Kustodie sollen die örtlichen Gemeinschaften auch die neuen Formen der Armut beachten: Einwanderer, Flüchtlinge, Drogenabhängige, Menschen in Haft.
Auf der Ebene der Kustodie
Die jährliche Veranstaltung der "Drei Tage" zur ständigen Weiterbildung soll auch in anderen Regionen der CTS regelmäßig abgehalten werden, nicht nur in Judäa. Das Diskretorium der CTS soll dafür Sorge tragen, die Brüder zu Weiterbildungskursen sowohl spiritueller als auch kultureller Art zu schicken. Das Diskretorium der CTS soll die persönliche Begleitung für diejenigen Brüder sicherstellen, die sich in einer Krisensituation befinden, und denen eine besondere Anerkennung erweisen, die sich durch ihren Dienst ausgezeichnet haben. Die CTS soll die Zusammenarbeit mit den anderen Entitäten der Konferenz "Vorderer Orient und Nordafrika" (COMONA) stärken und ausbauen, insbesondere mit der Vize-Provinz von der Hl. Familie in Ägypten."
In Fortsetzung des Interviews mit dem Generalminister im Büro für Kommunikation an der Kurie bekommt Fraternitas ab Januar 1999 eine feste Rubrik: Prioritäten für das Sexennium. Dort soll das Thema behandelt werden: was und in welcher Weise haben die Provinzen und die Konferenzen an Grundentscheidungen für den Weg des Ordens erreicht, woran arbeiten sie gerade oder wie sehen ihre diesbezüglichen Planungen aus? Zu diesem Zweck richten wir eine herzliche und brüderliche Aufforderung an die Provinziäle und an die Präsidenten, damit diese uns "Nachrichten" schicken, entweder auf direktem Wege oder mithilfe der für unser Büro bestimmten Kontaktpersonen. Es geht hier um einen Dienst an unserer universalen Bruderschaft! Wir möchten an dieser Stelle auch die Gelegenheit nutzen, noch einmal unseren Aufruf zu wiederholen, uns "aktuelles" Material über das Leben, die Projekte und die Hoffnungen der Entitäten und der Brüder zu schicken. Unsere Aufgabe ist es dann, dieses Material publik zu machen, um das Wissen voneinander, die Gemeinschaft und die Solidarität unter den Brüdern in der ganzen Welt wachsen zu lassen.
Die Prioritäten für das Sexennium
Am 13. November wurde der 38-jährige Fr. Valdir Nunes Ribeiro, brasilianischer Superior der Franziskanermission in Angola, in Quibala, 300 km südlich von Luanda, überfallen. Vier Regierungssoldaten drangen im Dunkel der Nacht gewaltsam in die Missionsstation ein, die ein Ausbildungszentrum für die Franziskaner-Postulanten beherbergt. Die Eindringlinge suchten in der Mission Geld und Lebensmittel und hatten wahrscheinlich auch den Auftrag, die jungen Postulanten mit Gewalt einzuziehen. Als sie mit ihrem Vorhaben keinen Erfolg hatten, gaben sie eine Reihe von Schüssen auf den Rücken Fr. Valdos ab: einer der Schüsse drang in den Unterleib ein und verletzte ihn am Darm. Wegen der Ausgangssperre konnten ihn die übrigen Brüder erst am darauffolgenden Morgen zur Notaufnahme nach Gabela schaffen, 70 km von der Mission entfernt. Angesichts der schweren Verletzung und einer akuten Bauchfellentzündung wurde Fr. Valdir mit dem Hubschrauber in die Hauptstadt Luanda transportiert und in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er einige Wochen auf der Intensivstation verbrachte, nachdem man ihn erneut operiert hatte. Vier Jahre nach den "Friedensabkommen" steht Angola erneut am Rande eines Bürgerkrieges. Hinterhalte und Fallen mehren sich im gesamten Territorium. Der bewaffnete Kampf zerreißt das Land seit 1975, als Angola von Portugal die Unabhängigkeit zugesprochen bekam.
Der Heilige Vater hat am 15.11.98 Mons. Cláudio Hummes OFM, Erzbischof von São Paulo, Brasilien, zum Mitglied des Päpstlichen Kultur-Rates ernannt.
VATIKANSTADT _ In der dritten öffentlichen Sitzung der Päpstlichen Universitäten am 7.11.98 hat der Heilige Vater den Preis der Päpstlichen Universitäten an Frau Dr. Deyanira F. González, aus Costa Rica stammend, und die Päpstlichen Medaillen an zwei weitere Neu-Doktoren verliehen: an die Französin, Frau Dr. Marielle Lamy, und an Fr. Johannes Schneider OFM aus Österreich, und zwar für seine Arbeit zum Thema "Virgo Ecclesia facta: Maria auf dem Kreuzbild von San Damiano und im Officium Passionis des hl. Franz von Assisi", vorgelegt am Pontificium Athenaeum Antonianum in Rom. Diese Auszeichnung wurde vor zwei Jahren gestiftet, um junge Universitätsstudenten, Künstler und Institutionen zu ermutigen, zur Entwicklung der Religionswissenschaft, des christlichen Humanismus und seiner künstlerischen Ausdrucksformen beizutragen.
Am 20. Mai 1998 haben die Brüder der Provinz vom hl. Apostel Thomas den 50. Jahrestag ihrer Präsenz in Indien gefeiert, nachdem die ersten Brüder am 20. Mai 1948 in Bangalore eingetroffen waren. Die am 20. Mai begonnene Jubiläumsfeier erreichte ihren Höhepunkt mit dem Treffen von etwa 60 Brüdern aus Indien und weiteren 20 aus dem Ausland, die vom 19. bis 23. Oktober zur Vollversammlung der Provinz nach Bangalore gekommen waren. Dieses Treffen stand unter dem Thema: "Die Minderbrüder und die Evangelisierung"; die Schlüsselbegriffe waren: Leben, Mission und Vision. Die Anwesenheit von zwei Generaldefinitoren, Fr. Xavier Yu Soo Il und Fr. Sean Collins, die zu diesem Anlaß geschickten Botschaften des Generalministers, Fr. Giacomo Bini, und des Provinzials der holländischen Provinz, Fr. Jan Van Duijnhoven, trugen zur Steigerung der Freude während der Feier bei und gaben dem franziskanischen Geist vor Ort neue Kraft. Die Anwesenheit namhafter Persönlichkeiten aus verschiedenen Nationen gab dem Klima des Festes zudem eine internationale Note. Die Brüder wurden auch durch die Anwesenheit des emeritierten Bischofs von Karachi, Mons. Bonaventura Paul, geehrt, der im Jahre 1948 einer der ersten Postulanten in Bangalore war. Der Austausch der Erfahrungen, des Weges und der Träume vieler alter und junger Brüder wurde zum Zeichen der Ermutigung und der Zuversicht für die künftigen Jahre. Die Kerngedanken der Feiern lassen sich in den Worten des Provinzials, Fr. Scaria Varanath, zusammenfassen: "Die Erinnerung mitteilen, um sich für die Prophetie zu öffnen". In der abschließenden Eucharistiefeier teilte der Provinzial die Bereitschaft der indischen Provinz mit, sich jedes Jahr um die Ausbildung von drei ausländischen Brüdern zu kümmern, die in Indien studieren möchten, indem sie für die nötigen Mittel zum Unterhalt aufkommen, zum Zeichen der Solidarität mit der internationalen Bruderschaft. Das 50-jährige Jubiläum hat das Gespür für Solidarität und die Freude wachsen lassen, die sich beide aus dem Franziskanersein ergeben.
Das Franciscan Institute an der St. Bonaventure University bietet akademische Kurse in Theologie, Spiritualität, Geschichte und Franziskanische Quellenforschung an, darüber hinaus ein gesondertes Programm für die Ausbildungs-Leiter. Der Besuch der Kurse ermöglicht den Erwerb des Doktorates oder des Höheren Diploms in franziskanischen Studien oder kann für die persönliche Weiterbildung von Nutzen sein. Eine begrenzte Zahl von Plätzen ist für Franziskanermissionare und Missionarinnen reserviert. Weitere Informationen gibt Fr. Anthony Carrozzo, The Franciscan Institute, St. Bonaventure, NY. 14778 USA. (e-mail: carrozzo@sbu.edu.)
MADRID - Am 30./31. Oktober trafen sich die Mitglieder der Kommission zur Wiederbelebung der OFM-Präsenz in Marokko im Kolleg Cardinal Cisneros in Madrid. Die Kommission bestand aus den Brüdern Peter Williams und José Rodríguez Carballo, für die Generalkurie, sowie den Kustoden von Tanger und Marrakesch und dem Delegaten der Provinz von Granada für Marokko. Zu den weiteren Teilnehmern zählten die Provinziäle von Santiago de Compostela und Granada (Spanien) und der Provinz von den Drei Gefährten (Frankreich/Belgien). Zum Abschluß wurden einige "Leitlinien" für die neuen Brüder erstellt, die sich als Freiwillige zu dieser Mission berufen fühlen.
Die Provinz vom hl. Josef in Belgien hat den 500. Geburtstag von Fr. Joos De Rycke gefeiert, der am 29. Oktober 1498 in Mechelen geboren wurde. Der Sohn einer Adelsfamilie mit Verbindung zum Königshof trat 1515 in den Orden ein. 1532 nahm er am Generalkapitel in Toulouse teil, wo er die Erlaubnis bekam, als Missionar nach Amerika zu gehen. Nach einer bewegten Reise erreichte er am 6. Dezember 1535 Quito, ein Jahr nach dem Sturz des Inka-Reiches. Fr. Joos De Rycke hat informative Briefe über verschiedene Themen hinterlassen: die Inkas, die Gewohnheiten und die Methoden der Konquistadoren, die pastorale Arbeit. Er hat zahlreiche Tätigkeiten ausgeübt: er errichtete die Kirche und den großen Konvent von Quito, die noch heute zu den künstlerischen Schönheiten der Stadt zählen; er führte neue Methoden in der Landwirtschaft ein; er gründete das berühmte "Anden-Kolleg", das heute noch besteht; er legte den Grundstein zu einer Malerschule und trug zur Vermehrung der Franziskaner-Niederlassungen bei. 1569 wurde er Guardian in Popayán in Kolumbien. Dort ist er auch wahrscheinlich im Jahre 1578 gestorben. Die Ekuadorianer nannten ihn "Vater der Heimat". Und er gilt als einer der großen Männer der Geschichte Ekuadors. Am 27. Oktober 1998 gab die Belgische Botschaft in Quito einen feierlichen Empfang; am 29. Oktober fanden Festveranstaltungen in der St. Franziskus-Kirche statt; und am 30. hielt man eine Sondersitzung im Parlament. In Belgien wurde eine kurze Biographie herausgegeben. In Mechelen fand eine Ausstellung über Fr. Joos statt. Das belgische Fernsehen strahlte am 8. November eine Sondersendung aus. Bei seiner Entscheidung, nach Amerika zu gehen, hat sich Fr. Joos De Rycke vielleicht von seinem Mitbruder Fr. Pieter van der Moere (Pedro de Gante) beeinflussen lassen. Die beiden stammten aus demselben Ort und hatten sich in Gent kennengelernt. Fr. Pieter brach zehn Jahre früher nach Mexiko auf und wurde dort zum "Vater der Heimat" Mexikos.
Am 4. November trafen sich die am Heiligen Stuhl tätigen Brüder mit dem Generaldefinitorium. Anwesend waren 10 der 11 dort arbeitenden Brüder. Der Minister äußerte in seinem Namen und im Namen des Definitoriums seine Wertschätzung und Dankbarkeit für ihre Arbeit. Jeder Bruder erläuterte seine Tätigkeit, die er in der Römischen Kurie verrichtet, wobei er auch deutlich machte, was diese an Taktgefühl und engagiertem Einsatz erfordert. Außerdem wurde betont, die aktive Präsenz der Brüder in den Büros des Heiligen Stuhles bedeute nicht nur eine Ehre für den Orden, sondern berühre auch den Kern der franziskanischen Berufung. Fr. Fabio Duque, Vize-Sekretär des Päpstlichen Kultur-Rates, sprach kurz zum Thema des "Dialogs mit den Kulturen", eines Dialogs "ad intra", bezogen auf die Ausbildung, und eines Dialogs "ad extra", in Bezug auf die Missionen. Dabei wurden folgende Aspekte betont: ROM _ Vom 29. Oktober bis 4. November 1998 fand an der Generalkurie das Treffen der Mitglieder des Büros sowie der internationalen Kommission für Entwickung (Fund-Raising) statt. Das Büro und die Kommission verfolgen im allgemeinen zwei Ziele: Zum Großen Jubiläum im Jahre 2000 soll eine "Werbekampagne" gestartet werden, um alle zur Verfügung stehenden Kräfte, die Mitbrüder und die Provinzen eingeschlossen, zu mobilisieren, im Geist der Solidarität einen Beitrag für die Projekte des Ordens zu leisten. Diese Initiative trägt den Namen "Projekt für das Jubiläum" und wird am 4. Oktober 1999 starten: vor dem Start des "Projektes" sollen alle nötigen Informationen zur Verfügung gestellt werden. Bei dem Treffen im November hat man, mit Unterstützung von Fachleuten aus diesem Bereich, über Strategien und Methoden zur Erreichung dieser Ziele gesprochen. Zum Abschluß der Gespräche stellte die Kommission ihre Ergebnisse dem Generalminister und der Finanzkommission des Definitoriums (CED) vor. Das endgültige, mit allen Detailangaben versehene Programm für das "Jubiläums-Projekt" soll dem Definitorium im Januar 1999 vorgestellt werden. Die Kommission teilte sich daraufhin in zwei Gruppen: die eine wird an der Organisation des "Jubiläums-Projektes" arbeiten, die andere wird sich um die Einrichtung und Mehrung des "Fonds für die menschliche, christliche und franziskanische Ausbildung in Missionsländern" bemühen, der vom Generaldefinitorium in der Sitzung vom 2. April 1998 approbiert wurde. Das Büro für Entwicklung an der Generalkurie (Fund-Raising) hat mit seinen Aufrufen an Wohltäter oder über Kontakte zu Stiftungen im Zeitraum vom Januar bis Oktober 1998 die Summe von 190.090 US $ gesammelt. Das Geld wurde auf das Generalökonomat überwiesen, das dieses dann nach den von den Spendern angegebenen Verwendungszwecken oder nach den Anweisungen des Generalministers und des Generaldefinitoriums (für die Ausbildung oder für andere Projekte des Ordens) verteilt hat. Die Meßintentionen erbrachten darüber hinaus eine Summe von 119.471 US $. Diese Einnahmen und die vom Büro fur Fund-Raising sowie von der Kommission für Entwicklung geleistete Arbeit ersetzen natürlich nicht die ordentlichen Beiträge, die die Entitäten für den Orden überweisen.
Zeugen der Gemeinschaft Der Individualismus unter den Brüdern, den wir seit Jahren verurteilen, ist typisch für unsere Kultur, schwer auszurotten und verhindert jede Kreativität.
Im Hinblick auf ein Projekt evangelischer Brüderlichkeit
Vom 29. August bis zum 5. September 1998 trafen sich in Lyon-Francheville abermals 47 junge Franziskaner und Franziskanerinnen (15 Franziskaner, 7 Kapuziner, 14 Klarissen und 11 TOR-Mitglieder) mit 10 Ausbildern und Ausbilderinnen zur Franziskanischen Sommerschule. Die Schule, die sich über einen Zeitraum von 4 Jahren erstreckt, umfaßt 3 Sitzungsperioden von jeweils einer Woche. Jede dieser Blockveranstaltungen behandelt ein Thema über jeweils eine Epoche, um das "franziskanische Erbe" in seiner Gesamtheit (Geschichte, Philosophie, Theologie, Spiritualität und Kunst) kennenzulernen und in kritischer Weise über unsere Zeit nachzudenken. Am Kurs kann jedes junge Mitglied der franziskanischen Familie (die Laien eingeschlossen) teilnehmen. Die Schule steht auch den Ausländern, die die französische Sprache beherrschen, zur Verfügung. Zur "Halbzeit" des Kurses ist ein Tag der brüderlichen Entspannung mit einer kulturellen Exkursion vorgesehen. In diesem Jahr widmete sich der Kurs den nach dem Zweiten Weltkrieg gemachten Erfahrungen und dem Aggiornamento des Konzils, mit einer Aufforderung zur Kreativität unter dem Einfluß des Heiligen Geistes. Der Kurs im Jahre 2000 wird die Anfänge der franziskanischen Bewegung thematisieren. Nähere Informationen gibt: Fr. Jean-Baptiste AUBERGER, Ermitage La Cordelle F-89450 Vézeley. Fax: +33.3.86333536.
Bei allen Treffen erläuterte Fr. Peter Williams auch die "Missionsprojekte" des Ordens. Die kleine Delegation des Definitoriums kehrte zutiefst beeindruckt von der Vitalität des in den fünf Provinzen Polens gelebten Franziskanertums nach Rom zurück.
In Assisi wurde die Vereinigung "Assisi Pax International" gegründet. Die Vereinigung, deren Arbeitsweise auf der Erfahrung des vom Heiligen gelebten Friedens basiert, hat ihren juristischen Sitz im Heiligtum des Vaterhauses des hl. Franziskus (Chiesa Nuova) und will nach Möglichkeiten suchen, eine Kultur und eine Gesellschaft des Friedens zu schaffen. Der Band Civiltà di Pace, hrsg. von der Editrice Porziuncola, enthält einige Leitlinien zu diesem Gedanken sowie zur Vorgehensweise. Die Intention der Vereinigung ist die, Freunde an den verschiedenen Orten zu haben, damit diese Assisi Pax International bei den verschiedenen Gelegenheiten vor Ort präsentieren. Es sind Versammlungen geplant, um die Vorschläge der Vereinigung in die entsprechende Kultur zu integrieren. Wer Kontakt mit der Vereinigung aufnehmen oder deren Statuten und weitere Informationen anfordern möchte, schreibe an Assisi Pax International, Via San Bernardino da Siena 12, 06088 S. Maria degli Angeli (PG), Italien. Tel. +39.075.8044485, Fax: +39.075.8044484.
Vatikan: Franziskanische Dissertation ausgezeichnet
Indien: Von der Freude, Franziskaner zu sein
USA: Akademische Kurse der Franziskaner
Spanien: Versammlung zur Marokko-Frage
Belgien: Von Belgien nach Ekuador: der Vater der Heimat
Die am Heiligen Stuhl tätigen Brüder treffen sich mit dem Definitorium
Büro für Entwicklung:
Finanzierungsprojekt für das Jubiläum
gedanken des Generalministers
Welche Aufgabe kommt uns zu angesichts von Ungerechtigkeiten, Spaltungen, Rassismus, Abschottungen jeder Art? Häufig ist sie klar, aber ihre Verwirklichung gelingt uns nicht. Seit sehr vielen Jahren erkennen wir, daß der Individualismus und der Provinzialismus jedes Wachstum blockieren und mit der brüderlichen Dimension unseres Charismas in Widerspruch stehen, aber es gelingt uns nicht, sie zu überwinden. Wir sind bereit, Ungerechtigkeiten, Rassismus, ethnische Gewalt anzuklagen; aber unseren Worten, unserer Verkündigung widerspricht unser alltägliches Leben. Zu oft verhindern die Nationalismen, die regional verbreiteten Gefühle der Ablehnung ein Minimum an interprovinzieller Zusammenarbeit. Gruppen von Brüdern leben im gleichen Gebiet, aber es gelingt ihnen nicht, einander zu begegnen, weil sie vielleicht von verschiedenen Provinzen oder Nationalitäten kommen. Aber wie kann man den Mut haben, anzuklagen, wenn wir uns nicht versöhnen, wenn wir nicht von einer konkreten Erfahrung von Brüderlichkeit ausgehen, oder wenigstens von der Anstrengung, eine neue Bruderschaft unter uns zu bilden?
Die Improvisation, der Notfall, das Überleben nehmen unsere Kräfte unmittelbar in Anspruch und verbrauchen fast die gesamte tägliche Energie der Mehrzahl der Brüder. Wir können nicht mit Glauben und Hoffnung in die Zukunft schauen, weder in bezug auf die lokale, die provinzielle noch die internationale Bruderschaft. Um kreativ zu sein, erscheint es weiterhin notwendig, sich an den Rand einer Fraternität zu stellen, d.h. außerhalb unserer eigentlichen charismatischen Berufung: eine evangelische Bruderschaft im Dienst am Reich, eine Bruderschaft im Mindersein zu bilden.
Fr. Giacomo Bini, an die Provinziäle Europas (Warschau, Oktober 1998)
Frankreich: Franziskanische Sommerschule für Französisch-Sprachige
Polen: Besuch in den polnischen Provinzen
Italien: Engagement für eine Kultur des Friedens
Generalkurie
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by John Abela ofm
for Communications Office - Rome
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